LANGUAGE


Universität von Salamanca

Das Sprachtourismus-Programm der Kommission der Welterbestädte Spaniens bietet die Möglichkeit, das Erlernen der spanischen Sprache mit dem Besuch einiger der schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes zu verbinden. Zehn Städte nehmen an dieser Initiative teil, die es zu jeder Jahreszeit gestattet, zwei verschieden Destinationen miteinander zu kombinieren, die Unterbringung in Studentenheimen oder Privathaushalten umfassen. Die Schüler haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Kursen je nach Kenntnisstand und erhalten von den teilnehmenden Universitäten ein offizielles Diplom.

Cáceres - Mérida: „Eine Reise durch die Geschichte und Kultur Spaniens“ Cáceres mit seinem monumentalen historischen Stadtkern und Mérida mit seiner reichen römischen Vergangenheit sind die beiden Städte, die dieses Sprachlernprogramm anbieten. Fast einen Monat lang lernen die Sprachschüler in 80 vormittags stattfindenden Unterrichtsstunden Spanisch und erfahren viel Wissenswertes über die spanische Geografie, Geschichte und Kunst sowie über die heutige Gesellschaft. Die Nachmittage und Wochenenden werden unter anderem für geführte Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten beider Städte, einen Besuch im Nationalmuseum für Römische Kunst in Mérida oder den Besuch eines Filmzyklus spanischer Filme genutzt. Cuenca-Toledo. „Ein magischer Rundgang durch die Kunst und Natur Spaniens“ Die Städte Toledo und Cuenca teilen dieses Sprachlernprogramm. Es umfasst in vier Wochen 80 Unterrichtsstunden der spanischen Sprache in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. In Toledo werden die Schüler mit einem Begrüßungsfest willkommen geheißen und nehmen an Führungen durch das historische Stadtzentrum teil. Dabei geht es zu Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale, dem Kloster San Juan de los Reyes und den Synagogen Santa María la Blanca und El Tránsito. Ein Tag ist einem Ausflug nach Segovia vorbehalten. Auch in Cuenca werden die Kathedrale, die Hängenden Häuser, das Museum für Abstrakte Spanische Kunst und die Stiftung Antonio Pérez mit Führung besichtigt. Ein Tagesausflug führt nach Valencia, wo der Besuch des L'Oceanogràfic auf dem Programm steht. In beiden Städten werden spanische Filme gezeigt und zum besseren Kennenlernen der Stadt eine Schnitzeljagd veranstaltet. Salamanca - Alcalá de Henares: „Der Weg der Sprache“ Die Universitätsstädte Salamanca und Alcalá de Henares veranstalten diese Aktivität mit 80 Unterrichtsstunden in drei Wochen. In Salamanca kommen die Sprachschüler in den Genuss einer Willkommensveranstaltung in der Aula Magna der Päpstlichen Universität sowie von Besuchen im historischen Zentrum sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden. Auch Vorführungen spanischer Filme mit anschließender Diskussionsrunde sowie Ausflüge nach La Alberca und Ciudad Rodrigo und in den Naturpark Los Arribes del Duero stehen auf dem Programm. In Alcalá de Henares, der Stadt von Cervantes, machen die Sprachschüler eine Führung durch den alten Stadtkern und besuchen das Cervantes-Haus (Museum im Geburtshaus des Schriftstellers) und das Regionale Museum für Archäologie der Region Madrid. Darüber hinaus stehen eine Tapas-Tour und Tagesausflüge nach Madrid und El Escorial auf dem Programm. Salamanca - Ávila: „Zwei Städte, eine Universität“ Dieser zweimonatige Kurs mit 160 Unterrichtsstunden findet zu gleichen Teilen an der Universität von Salamanca und in der Zweigstelle statt, die diese in Ávila besitzt. Während ihres Aufenthalts vertiefen die Sprachschüler ihre Sprachkenntnisse und haben Unterricht in spanischer Kultur und Konversation. An drei Nachmittagen in der Woche wird ergänzend ein Begleitprogramm angeboten. Die Schüler sind in spanischen Familien untergebracht und haben Gelegenheit, die Umgebung und Sehenswürdigkeiten dieser emblematischen Städte kennen zu lernen. Alle Schüler erhalten einen Studentenausweis, der ihnen den Zugang zu allen Infrastrukturen und Serviceangeboten erleichtert, die den Studenten der Universität zur Verfügung stehen. Toledo - Santiago de Compostela: „Eine Sprachreise durch das monumentale Spanien“ Der Kurs kann in zwei oder vier Wochen absolviert werden und umfasst 80 Unterrichtsstunden der spanischen Sprache. In Toledo stehen täglich vier Stunden Grammatik und Konversation auf dem Stundenplan, in Santiago drei Stunden Sprachunterricht und eine Stunde Kulturseminar. In Toledo umfasst das Programm geführte Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale oder dem Kloster San Juan de los Reyes sowie einen Ausflug in den Bezirk La Vera in der Provinz Cáceres. Auch spanische Filme und Anfänger-Tanzkurse stehen auf dem Programm. In Santiago werden die Baudenkmäler der Stadt und die Kathedrale erkundet und man erfährt Wissenswertes über den Jakobsweg. Dazu kommen eine Gourmet-Tour, ein Tag mit einem Geschichtenerzähler und ein Tagesausflug an die Rías Baixas. Córdoba – Segovia: „Sprachreise durch drei Kulturen“ Einen Monat lang können die Sprachschüler Spanisch lernen und die Sehenswürdigkeiten und die Natur des andalusischen Córdoba und des in Kastilien-Léon gelegenen Segovia genießen. Der Kurs umfasst 80 Unterrichtsstunden spanischer Grammatik und Kultur. In beiden Städten werden kulturelle Zusatzaktivitäten angeboten. In Córdoba gibt es eine Führung durch die Mezquita-Kathedrale, durch das archäologische Ensemble Medina Azahara, das Museum für Archäologie und das Museum Julio Romero de Torres. Auch ein Gang durch das Judenviertel, den Alkazar der Christlichen Könige und die Synagoge steht auf dem Programm. In Segovia umfassen die Ausflüge den gesamten Welterbe-Bereich vom Aquädukt bis zum Alkazar, entlang der Kathedrale und durch das Judenviertel. Darüber hinaus geht es zum Königspalast von La Granja und ins Tal des Eresma, wo die Sprachschüler das Karmelitenkloster, die Kirche La Vera Cruz, den Romeral de San Marcos, das Kloster Santa María del Parral und den Plaza de San Lorenzo kennen lernen.